OBEN: Ein Mann in einem Zelt. Im Zelt ist ein kleines Loch, welches Licht einlässt und gleichzeitig ein umgekehrtes, sich bewegendes Abbild der Außenwelt auf den Bauch des Mannes projeziert.


LINKS: Nahaufnahme des Bildes auf dem Bauch des Mannes (gedreht um 180°). Das Bild eines lebenden Pferdes, das sich ausserhalb des Zeltes befindet, projeziert in das Innere des Zeltes


 

Das raue Klima im Paläolithikum zwang die Menschen und ihre Vorgänger dazu, ihre Wohnstätten danach auszurichten, dass Wärme zurückgehalten wurde. Dies beinhaltete, dass Zelte genutzt wurden, z.B. in Höhleneingängen, unter Steinvorsprüngen aber auch im Freien. Kleine zufällig entstandene Löcher in diesen Schutzzelten liessen zuweilen willkürlich eine Camera Obscura entstehen, die bewegliche Bilder in das Innere der Wohnstätten projezierte. Diese geisterhaften Bilder trugen spirituelle, philosophische und ästhetische Bedeutungen.

Der Ursprung der zweidimensionalen darstellenden Kommunikation ist eine der zentralen Momente in der menschlichen Entwicklung und doch bleibt er schwer fassbar. Wie entstand der Kunstgedanke?

Auf dem langen Weg der Evolution förderte die Natur die Entwicklung der Lernfähigkeit und damit den Austausch von Instinkt gegen Bildsamkeit. Diese ermöglichte dem Menschen zwar einerseits, flexibel auf die Umwelt zu reagieren und verschaffte ihm dadurch einen Konkurrenzvorsprung, andererseits bedeutete es aber auch die vermehrte Belastung durch eine lange Kindheit und schwierige Geburten. Wir kommen zur Welt und wissen noch nicht alles was notwendig ist, wir haben nur die Fähigkeit zu lernen was wir wissen müssen. Unsere Kultur, das materielle und soziale Milieu in dem wir aufwachsen, trichtert uns alles Lebensnotwendige ein. Die meisten Experten sind der Ansicht, dass die Entstehung von Kunst und Religion zwar eine biologische Herkunft hat, letztlich aber kulturell festgelegt wurde. Was also war der Auslöser im Leben der frühen Menschen, der die Fähigkeit zur visuellen Kommunikation ermöglichte? Wie und wodurch kam der darstellerische Gedanke ins Gehirn?

Stellen wir uns einmal die Situation vor, wie ein Mensch der Altsteinzeit morgens erwacht, nur um das Bild laufender Tiere an der Wand zu sehen – die dreidimensionale Welt reduziert auf zwei Dimensionen auf einer Oberfläche im Zelt.

Wie würde er reagieren? Was entsteht aus diesen zufällig offenbarten Stimmungen? Ist dies einer der kristallklaren Momente in denen einem buchstäblich ein Licht aufgeht? Der Zugang zu religiösen Reichen, philosophischen Gedanken und visueller Kommunikation?



“...revolutionary and insistently plausible...”

-Diane Heilenman,
Critic
Courier-Journal

 

"Fiat Lux"

-Pierre Cattelain, Archeologist
Director of the Musée du Malgré-Tout


“...very convincing ....separates 'how'
from 'why.'”

-Edwin Segal, Anthropologist
University of Louisville

 

“...'the penny drops' = eureka...”

-Nigel Spivey, Archeologist
University of Cambridge

"Perceptually and cognitively sound"

-Valérie Scott, Psychologist
Indiana University Southeast


“...HUGE!”

-Sean Malone,
Künstler

 


"...very logical."

-Jeff Blanchard,
Designer

“...amazingly thorough and convincing.”

-Matthew Landrus,
Art Historian
University of Oxford


"Why hasn't anybody thought of this before?"

-Donald R. Anderson, Photography Professor
Monterey Peninsula College



"Astonishing!...
a great service..."

-Armando Prats,
Media Theorist
University of Kentucky


“...accessible and compelling.”

-Ed Bennett,
Editor
Courier-Journal


“Absolutely stunning.”

-Marc Tasman,
Künstler

 

Universität Louisville, USA
Archeology and Religion
11. September 2007

The Brown Hotel, USA
View Camera Conference - 5
30. Juni 2007

The Lexington School, USA
KAIS Conference
9. März 2007

Universität Oxford, GB
Institute of Archaeology
1. Februar 2007

Hayfield Montessori School, USA
17. Januar 2007

Universität Vanderbilt , USA
Southeastern College Art Conference (SECAC)
26. Oktober 2006

Speed Art Museum, USA
19. Oktober 2006

Universität Lisboa, Portugal
XV Congress of the International Union of Prehistoric and Protohistoric Sciences
9. September 2006

Universität Köln, Deutschland
48. Hugo Obermaier-Gesellschaft
20. April 2006

St. Francis High School, USA
7. Dezember 2005

Universität Louisville, USA
Photographers Forum

6. Oktober 2005

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